1. Woche

Hier werden keine Tipps und/oder Anleitungen zur Welpenerziehung gegeben. Bei Fragen einfach melden unter:

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Moon ist (natürlich) ein feiner Kerl.

Die erste Nacht verlief sehr ruhig. Neben mir liegend konnte ich ihm von Anfang an den Schutz geben, den er braucht. Mein Nachtlager habe ich erstmal auf die Couch verschoben, damit ich den doch schon recht schweren Kerl, nachts nicht die Treppe runter tragen muss. Auch er wird sprachlos, absolut gewaltfrei und ohne Einsatz von Hilfsmitteln erzogen.

Jetzt heißt es Bindung zu mir aufbauen. Aus meiner Erfahrung aus der Hundeschule ist es mir unglaublich wichtig, dass Moon, der ausgewachsen eine beachtliche Größe und ein noch beachtlicheres Gewicht erreichen wird, nicht selbständig auf andere zugeht. Sein Platz ist an meiner Seite und nur da wird er die Welt entdecken. Er soll lernen, sich an mir zu orientieren und jederzeit abrufbar zu sein. Aufmerksamkeitstraining steht direkt am ersten Tag dem Plan. Er soll gerne und freiwillig zu mir kommen.

Da ich immer viel mit dem Auto unterwegs bin, muss er das direkt so entspannt und angenehm wie möglich erlernen. Deckentraining.

Am Dienstag (10.10.) konnte ich ihn ohne Probleme ins Auto in seine Transportbox tragen, die am Tag zuvor noch zum Training im Haus stand. Und ja, er hat direkt geschlafen.

Wenn Sie einen Welpen haben oder sich holen wollen, kontaktieren Sie mich gerne, damit in den ersten wichtigen Wochen der Grundstein für weiteres Zusammenleben gelegt werden kann.

Auch für mich heißt es wieder, dem Hund so viel Verantwortung wie möglich abnehmen und den Hintern hoch kriegen und körpersprachlich agieren. Egal, ob die Couch gerade so gemütlich ist, Freunde wie immer unangemeldet vor der Tür stehen, das Telefon klingelt, die Katze den halben Tisch abräumt, weil ich nicht dazu gekommen bin aufzuräumen oder, oder, oder. Da Moon, wie die meisten Hunde, vieles automatisch richtig macht, kann ich direkt erwünschtes Verhalten bestätigen und verstärken. Denn, auch hier gilt wieder…der Hund macht alles richtig! Er kann nicht mehr sein als ein solcher.

Erfahren Sie hier mehr über den Unsinn von sogenannten Welpen-Spielstunden.

Moon weiß jetzt schon, wie er heißt und kommt mit entsprechenden körpersprachlichen Kommando zu mir.

Wir waren in dieser ersten Woche schon beim Tierarzt, nur zum kennen lernen und auf der Waage. Ganz entspannt und immer mit genug Zeit. Wenn ich eins hasse, dann Stress.

Kleine Spaziergänge macht er super. Wenn er nicht weiterlaufen will, setzt er sich neben mich und beobachtet die Umwelt. Warum auch nicht. Dann warten wir halt einen Moment bis es weiter gehen kann. Auch hier wird nicht mit Druck gearbeitet. Solange er sich an mir orientiert ist alles gut.

Ich war sehr froh und dankbar, als ich mit Moon am Kuhfalltor war und ein Mann mit freilaufendem Hund auf dem Parkplatz auf uns zukam und auf meinen ausdrücklichen Wunsch seinen Hund nicht zu uns ließ. Ganz selten trifft man Menschen, die das akzeptieren. Er hat seinen Hund ins Auto gepackt und fragte, ob er denn mal kommen dürfte. Klar, aber bitte nicht auf die „Hau-Ruck-Methode“. So konnte Moon seinen ersten Kontakt zu anderen Menschen gemeinsam mit mir aufbauen. Alles soweit kontrolliert, dass ich jederzeit hätte reagieren können.

Dann gibt es ja noch meine beiden Katzen. Kompatibel ist was anderes. Moon ist ganz klar neugierig, kommt aber mit ziemlich viel Power auf die beiden zu. Nicht gerade einfach, im richtigen an der richtigen Stelle zu sein.

Die Nächte sind für einen 9 Wochen alten Welpen sehr entspannt – eigentlich. Denn jeder, der mich kennt, weiß, dass ich es hasse, geweckt zu werden. Egal wann und wie;-) Doch ich muss sagen, dass ich froh bin, dass Moon sich nachts brav meldet, wenn die Blase drückt. Wenn er jetzt morgens noch ein Ticken länger schläft, wäre ich ihm doch sehr dankbar.

 

 

 

 

 

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